Hymne an die Nacht
Hinüber wall ich,
Und jede Pein
Wird einst ein Stachel
Der Wollust sein.
Noch wenig Zeiten,
So bin ich los
Und liege trunken
Der Lieb’ im Schoß.
Unendliches Leben
Wogt mächtig in mir,
Ich schaue von oben
Herunter nach dir.
An jenem Hügel
Verlischt dein Glanz –
Ein Schatten bringet
Den kühlenden Kranz.
O! sauge, Geliebter,
Gewaltig mich an,
Daß ich entschlummern
Und lieben kann.
Ich fühle des Todes
Verjüngende Flut,
Zu Balsam und Äther
Verwandelt mein Blut –
Ich lebe bei Tage
Voll Glauben und Mut
Und sterbe die Nächte
In heiliger Glut.
Himne a la nit
Aniré cap allà,
i totes les penes
seran un dia
un estímul del plaer.
Una mica més de temps,
i seré lliure,
i jauré embriagat
en la falda de l’amor.
Una vida infinita
batega forta dintre meu;
des de dalt baixo
la mirada cap a tu.
En aquell turó
s’esvaeix la teva esplendor...
una ombra porta
la corona refrescant.
Oh, alena, estimada,
amb força sobre mi,
que m’adormi
i pugui estimar!
Sento l’hàlit
rejovenidor de la mort,
la meva sang es converteix
en bàlsam i èter...
Jo visc de dia
ple de fe i de valor,
i moro de nit
en un sagrat ardor.