Manuel Capdevila i Font
musicògraf
SIgnaturaMC 500
  • Obra: Des Antonius von Padua Fischpredigt
  • Compositor: Gustav Mahler
  • Poeta: Jochim von Arnim, Clemens Brentano
  • Poema original

    Des Antonius von Padua Fischpredigt

    Antonius zur Predig
    Die Kirche findt ledig.
    Er geht zu den Flüssen
    Und predigt den Fischen;

    Die Karpfen mit Rogen
    Sind all hieher zogen,
    Haben d’ Mäuler aufrissen,
    Sich zuhörens beflissen:

    Spitzgoschete Hechte,
    Die immerzu fechten,
    Sind eilend herschwommen,
    Zu hören den Frommen:

    Auch jene Phantasten,
    So immer beim Fasten,
    Die Stockfisch ich meine,
    Zur Predig erscheinen:

    Gut Aalen und Hausen,
    Die Vornehme schmausen,
    Die selber sich bequemen,
    Die Predig vernehmen:

    Auch Krebsen, Schildkroten,
    Sonst langsame Boten,
    Steigen eilend vom Grund,
    Zu hören diesen Mund:

    Fisch große, Fisch kleine,
    Vornehm und gemeine,
    Erheben die Köpfe
    Wie verständge Geschöpfe:

    Die Predig geendet,
    Ein jedes sich wendet,
    Die Hechte bleiben Diebe,
    Die Aale viel lieben.

    Die Krebs gehn zurücke,
    Die Stockfisch bleiben dicke,
    Die Karpfen viel fressen,
    Die Predig vergessen.

  • Poema en català

    El sermó d’Antoni de Pàdua als peixos

    Antoni va a predicar
    i troba l’església buida.
    Va al riu
    i predica als peixos,
    Sie schlag’n mit den Schwänzen,
    Im Sonnenschein glänzen.

    Les carpes amb els seus ous
    han vingut totes aquí,
    i es queden amb la boca oberta,
    de tan esforçar-se per a escoltar:
    Kein Preig niemalen
    Der Karpfen so g’fallen.

    Les llúceres punxegudes,
    sempre combatives,
    han vingut apressades,
    per a sentir al sant:
    Kein Predig niemalen
    De Hechten so g’fallen.

    També aquells somniadors,
    que sempre dejunen,
    em refereixo als bacallans,
    apareixen per al sermó:
    Kein Predig niemalen
    Dem Stockfisch so g’fallen.

    Les bones anguiles i els esturions,
    que tan agraden als elegants,
    s’han pogut organitzar
    per a escoltar el sermó:
    Kein Predig niemalen
    Den Aalen so g’fallen.

    També els crancs i les tortugues,
    generalment missatgers molt lents,
    pugen ràpids del fons
    per a escoltar aquesta parla:
    Kein Predig niemalen
    Den Krebsen so g’fallen.

    Peixos grossos, peixos petits,
    nobles i comuns,
    tots aixequen el cap
    com criatures raonables:
    Auf Gottes Begehren
    Antonium anhören.

    Acaba el sermó,
    i tots se’n van.
    Les llúceres resten lladres,
    les anguiles estimen molt;
    Die Predig hat g’fallen.
    Sie bleiben wie alle.

    Els crancs van endarrere,
    els bacallans romanen prims,
    les carpes mengen molt,
    han oblidat el sermó.
    Die Predig hat g’fallen,
    Sie bleiben wie alle.

  • (Lied per a veu i piano o orquestra, juliol 1893)