Beim Abschied zu singen
Es ist bestimmt in Gottes Rath,
Daß man vom Liebsten was man hat,
Muß scheiden.
Wie wohl doch nichts im Lauf der Welt
Dem Herzen, ach, so sauer fällt,
Als scheiden.
So dir geschenkt ein Blümlein was,
So thu’es in ein Wasserglas,
Doch wisse:
Blüht morgen dir ein Röslein auf,
Es welkt wohl schon de Nacht darauf,
Das wisse.
Und hat dir Gott ein Lieb bescheert,
Und hältst du sie recht innig werth,
Die Deine,
Es wird wohl wenig Zeit nur sein,
Da läßt sie dich sogar allein,
Dann weine.
Nun mußt du mich auch recht versteh’n,
Wenn Menschen aus einander geh’n,
So sagen sie: auf Wiederseh’n!