Manuel Capdevila i Font
musicògraf
SIgnaturaMC 500
  • Obra: Der Königsohn, Op. 116
  • Compositor: Robert Schumann
  • Poeta: Ludwig Uhland
  • Poema original

    Der Königsohn

    1.
    Chor
    Der alte, graue König sitzt
    Auf seiner Väter Throne;
    Sein Mantel glänzt wie Abendrot,
    Wie sinkende Sonn’ die Krone.

    Der König (Baß)
    Mein erster und mein zweiter Sohn!
    Euch teil ich meine Lande.
    Mein dritter Sohn, mein liebstes Kind!
    Was laß ich zum Pfande?

    Jüngling (Tenor)
    Gib mir von allen Schätzen nur
    Die alte, rostige Krone!
    Gib mir drei Schiffe! so fahr ich hin
    Und suche nach einem Throne.

    2.
    FrauenchorCor femení
    Der Jüngling steht auf dem Verdeck,
    Sieht seine Schiffe fahren,
    Die Sonne strahlt, es spielt die Luft
    Mit seinen goldnen Haaren.

    Das Ruder schallt, das Segel schwillt,
    Die bunten Wimpel fliegen,
    Meerfrauen mit Gesang und Spiel
    Sich um die Kiele wiegen.

    Jüngling
    “Das ist mein Königreich,
    Das frei und lustig streifet,
    Das um die träge Erde her
    Auf blauen Fluten schweifet.”

    Chor
    Da ziehen finstre Wolken auf
    Mit Sturm und mit Gewitter.
    Die Blitze zucken aus der Nacht,
    Die Maste springen in Splitter.

    Und Wogen stürzen auf das Schiff,
    So wilde, Bergen gleiche;
    Verschlungen ist der Königsohn
    Samt seinem lust’gen Reiche.

    3.
    Fischer (Bariton)
    Versunken, wehe, Mast und Kiel!
    Der Schiffer Ruf verschollen!
    Doch sieh! wer schwimmet dort herbei,
    Um den die Wogen rollen?

    Er schlägt mit starkem Arm die Flut
    Und fürchtet die Wellen wenig,
    Trägt hoch das Haupt mit goldner Kron’,
    Er dünkt mir wohl ein König.

    Jüngling
    Ein Königssohn, mir aber ist
    Die Heimat längst verloren.
    Erst hat die schwache Mutter mich,
    Die irdische, geboren:

    Doch nun gebar die zweite Mutter,
    Das starke Meer, mich wieder.
    In Riesenarmen wiegte sie
    Mich selbst und meine Brüder.

    Die andern all ertrugen’s nicht,
    Mich brachte sie hier zum Strande.
    Zum Reiche wohl erkor sie mir
    All diese weiten Lande.

    4.
    Fischer
    Was spähest du nach der Angel
    Von Morgen bis zur Nacht,
    Und hast mit aller Mühe doch
    Kein Fischlein aufgebracht?

    Jüngling
    Ich angle nicht nach Fischen,
    Ich sah in Meeresschacht,
    Wohl jeder Angel allzutief,
    Viel königliche Pracht.

    5.
    Jüngling
    Wie schreitet königlich der Leu!
    Schüttelt die Mähn’ in die Lüfte.
    Er ruft sein Machtgebot
    Durch Wälder und Klüfte.

    Doch werd ich ihn stürzen
    Mit dem Speer in starker Hand,
    Um die Schultern mir schürzen
    Sein Goldgewand.

    Der Aar, ein König, schwebet auf,
    Es rauschet in Wonne,
    Will langen sich zur Kron’ herab
    Die goldne Sonne.

    Doch in den Wolken hoch
    Soll ihn fahen und spießen
    Mein geflügelter Pfeil,
    Daß er mir sinke zu Füßen.

    6.
    Chor
    Im Walde läuft ein wildes Pferd,
    Hat nie den Zaum gelitten,
    Goldfarb, mit langer, dichter Mähn’,
    Schlägt Funken bei allen Tritten.

    Der Königssohn, er fängt es ein,
    Hat sich darauf geschwungen,
    Es bläht die Brust und schwingt den Schweif,
    Kommt wiehernd hergesprungen.

    Und alle horchen staunend auf,
    Die in den Tälern hausen.
    Sie hören’s vom Gebirge her
    Wie Sturm und Donner brausen.

    Da sprengt herab der Königssohn,
    Umwallt vom Fell des Leuen,
    Des wilden Roßes Mähne fleugt,
    Die Hufe Feuer streuen.

    Da drängt sich alles Volk herzu
    Mit Jubel und Gesange:
    “Heil uns! er ist’s, der König ist’s,
    Den wir erharrt so lange!”

    7.
    Chor
    Es steht ein hoher, schroffer Fels,
    Darum die Adler fliegen,
    Doch wagt sich keiner drauf herab,
    Den Drachen sehen sie liegen.

    In alten Mauern liegt er dort,
    Mit seinem goldnen Kamme,
    Er rasselt mit der Schuppenhaut,
    Er hauchet Dampf und Flamme.

    Der Jüngling, ohne Schwert und Schild,
    Ist keck hinaufgedrungen,
    Die Arme wirft er um die Schlang’
    Und hält sie fest umrungen.

    Er küßt sie dreimal in den Schlund,
    Da muß der Zauber weichen,
    Er hält im Arm ein holdes Weib,
    Das schönst’ in allen Reichen.

    Die herrliche, gekrönte Braut
    Hat er am Herzen liegen,
    Und aus den alten Trümmern ist
    Ein Königsschloß gestiegen.

    “Heil uns! er ist’s, der König ist’s,
    Den wir erharrt so lange!”
    Heil uns, der König ist’s
    Heil, unser könig ist’s!”

    8.
    Alt-Solo
    Der König und die Königin,
    Sie stehen auf dem Throne,
    Da glüht der Thron wie Morgenrot,
    Wie steigende Sonn’ die Krone.

    Viel stolze Ritter stehn umher,
    Die Schwerter in den Händen,
    Sie können ihre Augen nicht
    Vom lichten Throne wenden.

    Ein alter, blinder Sänger steht,
    An seiner Harf’ gelehnet,
    Er fühlet, daß die Zeit erschien,
    Die er so lang ersehnet.

    Und plötzlich springt vom hohen Glanz
    Der Augen finstre Hülle.
    Er schaut hinauf und wird nicht satt
    Der Herrlichkeit und Fülle.

    Chor
    Welch’ Wunder enthüllt dem Angesicht,
    Welch’ gleichenloses Wunder!

    Sänger (Bariton)
    Im Dunkel war das Aug’ gehüllt,
    Die Sonne leuchtet wieder;

    Euch bring ich, Hohe, wonn’erfüllt
    Den Dank der ersten Lieder!
    Geblendet von der neuen Pracht,
    Wo berg’ ich meine Blicke!

    Schließt, Augen, euch, daß nicht
    Die Nacht von neuem euch umstricke.
    Nun das Auge geschaut die höchste Pracht,
    Nun sing’ ich mein letztes, mein schönstes Lied:

    Gepriesen sei der Königssohn,
    Der selbst sich erkämpft den Herrscherthron;
    Gepriesen sei seine hold Gemach,
    Das er kühn befreit aus Zaubers Qual.

    Und gepriesen auch, was aus
    Ihrem Bund blühet empor,
    Gepriesen, gepriesen sei
    Das ganze Königshaus!

    Chor
    Gepriesen sei der Königssohn,
    Der selbst sich erkämpft den Herrscherthron;
    Gepriesen sei seine hold Gemach,
    das er kühn befreit aus Zaubers Qual,
    Heil! Heil! Gepriesen sei das Herrscherpaar!

  • Poema en català
    El fill del rei

    1.
    Cor
    El vell rei de cabells blancs
    seu en el tron dels seus pares;
    el mantell lluu com el capvespre,
    la corona com el sol ponent.

    El rei (baix)
    Reparteixo les meves terres entre vosaltres,
    el meu primer fill i el segon.
    I al tercer, el fill més estimat,
    quina herència li deixaré?

    Jove (tenor)
    De tots els teus tresors,
    dóna’m només la vella i oxidada corona!
    Dóna’m també tres vaixells,
    i partiré a la percaça d’un regne.

    2.

    Mira el jove des de la coberta
    com naveguen els seus vaixells.
    Lluu el sol, i el vent juga
    amb els seus cabells daurats.

    Ressonen els rems, s’inflen les veles,
    voleien els virolats gallardets;
    les sirenes bressolen la quilla
    amb jocs i cançons.

    Jove
    “Aquest és el meu regne,
    que amb alegria i llibertat
    es mou entre blaves correnties
    lluny de la terra indolent.”

    Cor
    Arriben núvols tenebrosos
    amb trons i tempesta,
    els llamps cauen en la nit,
    i volen els pals fets estelles.

    Les ones envesteixen el vaixell,
    ferotges i altes com muntanyes;
    devoren el fill del rei
    i tot el seu alegre regne.

    3.
    Pescador (baríton)
    Ai, devorats els pals i les quilles,
    s’acaben els crits dels navegants!
    Però mireu! Qui és que està nedant
    entre les ones encrespades?

    Trenca el corrent amb fortes braçades
    i no tem les onades!
    Redreça el cap amb la corona daurada,
    i sembla veritablement un rei.

    Jove
    El fill d’un rei, però jo
    ja fa temps que no tinc pàtria.
    Primer em va infantar
    una mare dèbil, la terrestre.

    Però ara m’ha tornat a infantar
    una segona més forta, la mar.
    Amb braços gegantins
    ens bressolà a mi i als meus germans.

    Tots els altres no la suportaren,
    però a mi em portà fins aquesta platja.
    Ha escollit com a regne per a mi
    aquestes amples terres.

    4.
    Pescador
    Per què vigiles l’ham
    del matí fins a la nit,
    per què vigiles amb tant de compte
    i no pesques ni un sol peix?

    Jove
    No espero pescar peixos;
    vaig veure al fons del mar,
    massa fondes per a qualsevol ham,
    moltes reials riqueses.

    5.
    Jove
    Amb quina majestat camina el lleó,
    com agita a l’aire la crinera!
    Bramula les seves ordres poderoses
    a través dels boscos i els abismes.

    Però jo el mataré
    amb la llança que porto a la mà,
    per posar-me damunt l’espatlla
    la seva reial vestidura.

    Vola l’àliga, com una reina,
    i murmura delitosa;
    vol arribar fins a la corona
    del sol daurat.

    Però fins allà dalt dels núvols
    la perseguiré i l’encertaré
    amb la meva alada sageta
    fins que caigui als meus peus.

    6.
    Cor
    Corre pel bosc un cavall salvatge
    que mai no ha portat unes regnes,
    de color daurat, i llarga i espessa crinera,
    que llença guspires quan galopa.

    El fill del rei el captura,
    i munta al seu damunt;
    infla el pit i mou la cua,
    i salta renillant.

    I tots els que viuen en les valls
    miren meravellats,
    quan senten com des de les muntanyes
    bramula com una gran tempesta.

    Llavors baixa el fill del rei
    cobert amb la pell del lleó;
    vola la crinera del cavall salvatge
    i treuen foc els seus unglots.

    Llavors el saluda tot el poble
    amb cants joiosos:
    “Visca! És el rei
    que tant de temps hem esperat!”

    7.
    Cor
    Hi ha una roca alta i escarpada,
    vers on volen les àligues,
    però cap no gosa de posar-s’hi
    cai hi veuen un gran drac.

    Jeu entre murs enrunats
    amb les seves escames daurades,
    sembla un terratrèmol quan es mou,
    i treu fum i flamarades.

    El jove puja cap a dalt
    sense espasa ni escut.
    Amb els braços es llença contra el drac
    i l’abraça amb fermesa.

    Li besa tres vegades la gargamella,
    i desapareix l’encanteri:
    té entre els seus braços una donzella,
    la més bella de tots els regnes.

    S’enamora de tot cor
    de la bella i coronada núvia,
    i de les velles runes
    ha sorgit un palau reial.

    “Visca! És el rei
    que tant de temps hem esperat!
    Visca, és el rei,
    Visca, és el nostre rei!

    8.
    Solo (contralt)
    El rei i la reina
    són en els seus trons,
    que lluen com l’aurora rogent,
    i la corona com el sol.

    Orgullosos cavallers els rodegen
    amb les espases a la mà;
    no poden treure els seus ulls
    dels trons esplendorosos.

    Un vell cantaire cec
    es recolza en la seva arpa;
    sent que ha arribat el moment
    que tant de temps ha pressentit:

    I de sobte tanta esplendor fa caure
    l’obscura cobertura dels seus ulls,
    i contempla, sense mai cansar-se’n,
    tant d’esplendor i de riquesa.

    Cor
    Quines meravelles descobreix la mirada,
    quines meravelles sense parell!

    Cantaire (baríton)
    Els ulls estaven coberts per la foscor
    i ara torna a lluir el sol!

    Us canto, senyors, ple de joia,
    la primera cançó d’agraïment!
    Encegat per la nova esplendor,
    on haig d’adreçar la mirada?

    Tanqueu-vos, ulls! Que novament
    us torni a cobrir la nit!
    Ara que heu contemplat aquesta glòria,
    cantaré la meva última i més bella cançó:

    Sigui lloat el fill del rei,
    que s’ha sabut guanyar el tron!
    Sigui lloada la seva dolça esposa,
    alliberada del malèvol encanteri!

    I sigui lloat també
    tot el que floreix al seu voltant!
    Lloada, que sigui lloada
    tota la cort del rei!

    Cor
    Sigui lloat el fill del rei,
    que s’ha sabut guanyar el tron!
    Sigui lloada la seva dolça esposa,
    alliberada del malèvol encanteri!
    Visca, visca! Sigui lloada la reial parella!
  • (Balada per a solistes, cor i orquestra, Op. 116, Düsseldorf, maig-juny 1851)