Manuel Capdevila i Font
musicògraf
SIgnaturaMC 500
  • Obra: Die Fensterscheibe, Op. 107/2
  • Compositor: Robert Schumann
  • Poeta: Titus Ullrich
  • Poema original

    Die Fensterscheibe

    Die Fenster klär’ ich zum Feiertag,
    Daß sich die Sonn’ drin spiegeln mag,
    Und klär’ und denke gar mancherlei.
    Da geht er stolz vorbei!

    So sehr muß ich da erschrocken sein,
    Daß ich gleich brach in die Scheiben hinein,
    Und gleich auch kam das Blut gerannt
    Roth über meine Hand.

    Und mag sie auch bluten meine Hand
    Und mag mich auch schmerzen der böse Brand,
    Hast einen Blick doch herauf geschickt,
    Als laut das Glas geknickt.

    Und in die Augen dir hab’ ich geseh’n,
    Ach Gott, wie lang ist es nicht gesche’n!
    Hast mich ja nicht einmal engeblickt,
    Als leis’ mein Herz geknickt!

  • Poema en català

    Els vidres de la finestra

    Netejo la finestra pel dia de festa,
    perquè pugui entrar-hi el sol,
    i penso mentre netejo:
    per allà va ell, tot ufanós!

    Tan parada em dec haver quedat,
    que he trencat el vidre,
    i ha començat a sortir-me sang
    vermella de la mà.

    I per més que la meva mà es dessagni,
    i per més que em dolgui la ferida,
    tu només has mirat cap amunt
    pel soroll del vidre trencat.

    I he mirat als teus ulls,
    ai, Déu meu, quan de temps sense fer-ho!
    I ni una sola mirada m’has adreçat,
    mentre es trencava, silenciós, el meu cor!

  • (Lied, Op. 107/2, Düsseldorf, gener 1851)