Manuel Capdevila i Font
musicògraf
SIgnaturaMC 500
  • Obra: Ich wollt ein Sträußlein binden, op. 68/2
  • Compositor: Richard Strauss
  • Poeta: Clemens Brentano
  • Poema original
    Ich wollt ein Sträußlein binden
     
    Ich wollt ein Sträußlein binden,
    Da kam die dunkle Nacht,
    Kein Blümlein war zu finden,
    Sonst hätt’ ich dir’s gebracht.
     
    Da flossen von den Wangen
    Mir Thränen in den Klee,
    Ein Blümlein aufgegangen
    Ich nun im Garten seh.
     
    Das wollte ich dir brechen
    Wohl in dem dunklen Klee,
    Doch fing es an zu sprechen:
    “Ach, thue mir nicht weh!
     
    “Sei freundlich in dem Herzen,
    Betracht dein eigen Leid,
    Und lasse mich in Schmerzen
    Nicht sterben vor der Zeit!”
     
    Und hätt’s nicht so gesprochen,
    Im Garten ganz allein,
    So hätt ich dir’s gebrochen,
    Nun aber darf’s nicht sein.
     
    Mein Schatz ist ausgeblieben,
    Ich bin so ganz allein.
    Im Lieben wohnt Betrüben,
    Und kann nicht anders sein.
  • Poema en català
    Volia collir un ramet de flors

    Volia collir un ramet de flors,
    quan va arribar la nit obscura,
    i no podia trobar cap flor;
    si no, te l’hauria portat.

    Caigueren llavors en un trèvol
    les llàgrimes de les meves galtes,
    i vaig veure una flor
    que s’obria en el jardí.

    La volia colllir per a tu
    però l’obscur trèvol
    es posà a parlar:
    Ai, no em facis mal!

    Que el teu cor sigui gentil!
    Recorda la teva pròpia pena,
    i no em facis morir adolorit
    abans de temps!”

    Si no hagués parlat així
    quan estava sol al jardí,
    l’hauria collit per a tu,
    però ara ja no puc.

    El meu tresor no ha vingut,
    i estic tot sol.
    En l’amor sempre hi ha tristesa,
    no pot ser d’altre faisó.

  • (Lied, Op. 68/2, RSWV 235/2, Munic, 6 de febrer 1918)
    (Orquestració, Garmisch, juliol 1940)
    (El poema forma part de la comèdia “Ponce de León”)